SOLARANLAGE

5 kW Solaranlage: Ertrag, Fläche, Kosten und passende Speichergröße

Photovoltaikanlage auf einem Satteldach eines Einfamilienhauses
Rund 5 kWp reichen für einen Vier-Personen-Haushalt ohne Wärmepumpe, Foto: Pexels

Eine 5 kW Solaranlage ist die klassische Einstiegsgröße für das Einfamilienhaus ohne Wärmepumpe und ohne Elektroauto. Sie deckt den Haushaltsstrom einer vierköpfigen Familie rechnerisch vollständig ab, und sie passt auf nahezu jedes Satteldach. Die Frage ist nur, ob 5 kWp für Ihr Verbrauchsprofil auch tatsächlich die richtige Größe sind.

Dieser Ratgeber beantwortet, wie viel Strom eine Anlage mit 5 kWp liefert, wie viel Dachfläche sie braucht, was sie kostet, welcher Speicher dazu passt und wie sich die Anlagengrößen von 2 kW bis 30 kW voneinander unterscheiden. Dazu die steuerlichen Regeln und die typischen Planungsfehler.

kW oder kWp: was die Angabe bedeutet

Wenn von einer 5 kW Solaranlage die Rede ist, sind eigentlich 5 kWp gemeint, also 5 Kilowatt-Peak. Das ist die Nennleistung der Module unter Standardtestbedingungen: 1.000 W/m² Einstrahlung, 25 °C Zelltemperatur und ein definiertes Lichtspektrum. Diese Bedingungen treten im Alltag praktisch nie exakt auf, weshalb die reale Leistung fast immer darunter liegt.

Für Ihre Planung heißt das: Die kWp-Angabe ist ein Vergleichsmaßstab zwischen Anlagen, keine Aussage über die Leistung an einem konkreten Tag. Was zählt, ist der Jahresertrag in Kilowattstunden.

Ertrag: wie viel kWh liefert eine 5 kW Solaranlage?

In Deutschland liefert eine Photovoltaikanlage je nach Standort 950 bis 1.100 kWh pro kWp und Jahr. Eine Anlage mit 5 kWp kommt damit auf rund 4.750 bis 5.500 kWh. Ausrichtung und Neigung verschieben das Ergebnis spürbar:

AusrichtungNeigungSpezifischer ErtragJahresertrag bei 5 kWp
Süd30–35°1.000–1.100 kWh/kWp5.000–5.500 kWh
Südost oder Südwest30°950–1.050 kWh/kWp4.750–5.250 kWh
Ost-West (beidseitig)25–35°850–950 kWh/kWp4.250–4.750 kWh
Flachdach, aufgeständert10–15°900–1.000 kWh/kWp4.500–5.000 kWh
Nord30°600–700 kWh/kWp3.000–3.500 kWh

Interessant ist die Ost-West-Belegung: Der spezifische Ertrag sinkt, aber die Erzeugung verteilt sich gleichmäßiger über den Tag. Genau das erhöht den Eigenverbrauch, weil morgens und abends Strom anfällt, wenn der Haushalt ihn wirklich braucht. Für Anlagen ohne Speicher ist Ost-West deshalb oft wirtschaftlicher als eine reine Südausrichtung.

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Dachfläche und Modulanzahl

Moderne Halbzellenmodule liefern 430 bis 450 Wp auf einer Fläche von rund 1,90 x 1,13 Metern, also etwa 2,15 m². Daraus ergibt sich der Flächenbedarf:

  • 5 kWp: 11 bis 12 Module, rund 25 bis 30 m² Dachfläche
  • Abstände zu First, Traufe und Ortgang einplanen, meist 30 bis 50 cm je Seite
  • Schornstein, Gauben, Dachfenster und Antennen erzeugen Verschattung, die den Ertrag ganzer Strings drückt
  • Leistungsoptimierer oder Modulwechselrichter lösen Teilverschattung, kosten aber 60 bis 120 € je Modul

Anlagengrößen von 2 kW bis 30 kW im Vergleich

AnlagengrößeModule (ca. 440 Wp)DachflächeJahresertragPasst zu
2 kWp5ca. 11 m²1.900–2.200 kWhSingle, Gartenhaus
3 kWp7ca. 15 m²2.850–3.300 kWhZwei-Personen-Haushalt
4 kWp9ca. 20 m²3.800–4.400 kWhkleine Familie
5 kWp11–12ca. 25–30 m²4.750–5.500 kWhVier-Personen-Haushalt ohne Wärmepumpe
6 kWp14ca. 30 m²5.700–6.600 kWhFamilie mit leichtem Mehrverbrauch
10 kWp23ca. 50 m²9.500–11.000 kWhHaushalt mit Wärmepumpe
15 kWp34ca. 74 m²14.000–16.500 kWhWärmepumpe plus Elektroauto
20 kWp46ca. 99 m²19.000–22.000 kWhgroßes Haus, Zweifamilienhaus
30 kWp68ca. 148 m²28.000–33.000 kWhMehrfamilienhaus, Gewerbe, Landwirtschaft

2 kW Solaranlage und 3 kW Solaranlage

Eine 2 kw solaranlage liefert rund 2.000 kWh im Jahr und ist damit die kleinste sinnvolle Aufdachanlage. Der Haken: Wechselrichter, Gerüst, Montage und Anmeldung kosten fast dasselbe wie bei einer doppelt so großen Anlage, der Preis je kWp fällt deshalb schlecht aus. Eine 3 kw solaranlage mit rund 3.000 kWh Jahresertrag deckt einen Zwei-Personen-Haushalt ab, ist aber ebenfalls von diesem Fixkostenproblem betroffen. In beiden Fällen lohnt der Vergleich mit einem Steckersolargerät, siehe unseren Ratgeber zum Balkonkraftwerk mit 4 Modulen.

4 kW Solaranlage und 6 kW Solaranlage

Die 4 kw solaranlage liegt knapp unter der Standardgröße und liefert 3.800 bis 4.400 kWh. Eine 6 kw solaranlage kommt auf 5.700 bis 6.600 kWh, also gut ein Fünftel mehr als 5 kWp. Weil die Zusatzkosten für zwei bis drei weitere Module gering sind, ist eine solaranlage 6 kw fast immer wirtschaftlicher als eine mit 4 kWp. Die Regel lautet: Belegen Sie das Dach so voll, wie Statik und Fläche es zulassen.

15 kW Solaranlage und 20 kW Solaranlage

Eine 15 kw solaranlage liefert 14.000 bis 16.500 kWh und ist die passende Größe für Haushalte mit Wärmepumpe und Elektroauto. Eine solaranlage 15 kw braucht allerdings rund 74 m² Dachfläche, was ein normales Satteldach schnell ausreizt. Die 20 kw solaranlage mit 19.000 bis 22.000 kWh ist eher etwas für große Wohnhäuser und Zweifamilienhäuser. Wie sich das mit einer Wärmepumpe verzahnt, zeigen wir im Ratgeber zur 10 kW Solaranlage.

30 kW Solaranlage

Eine 30 kw solaranlage markiert eine wichtige Schwelle: Bis einschließlich 30 kWp sind Einspeiseerlöse einkommensteuerfrei. Eine solaranlage 30 kw mit 28.000 bis 33.000 kWh Jahresertrag gehört auf Mehrfamilienhäuser, Scheunen, Hallen und Gewerbeobjekte. Über dieser Grenze wird die Anlage steuerlich wieder relevant, weshalb viele Planungen bewusst bei 29,9 kWp enden.

Solarmodule im Garten aufgeständert
Aufgeständerte Module erreichen auch auf Flachdächern rund 900 bis 1.000 kWh je kWp, Foto: Pexels

Kosten und Wirtschaftlichkeit

PostenKosten bei 5 kWpAnmerkung
Module (11–12 Stück)1.700–2.600 €ca. 0,35–0,50 € je Wp
Wechselrichter1.000–1.800 €Hybrid-Wechselrichter für spätere Speichernachrüstung
Unterkonstruktion600–1.100 €je nach Dacheindeckung
Montage, Gerüst, Elektro3.000–5.500 €größter Kostenblock
Anmeldung, Dokumentation300–600 €Netzbetreiber und Marktstammdatenregister
Summe ohne Speicher8.500–13.000 €1.700–2.600 € je kWp
Speicher 5 kWh3.500–5.500 €optional, hebt den Eigenverbrauch
Ersparnis pro Jahr (ohne Speicher)ca. 700–850 €30 % Eigenverbrauch plus Einspeisung
Ersparnis pro Jahr (mit Speicher)ca. 1.150–1.350 €65 % Eigenverbrauch plus Einspeisung

Rechenbeispiel ohne Speicher: 5.000 kWh Ertrag, davon 1.500 kWh selbst genutzt (0,35 €/kWh gespart, also 525 €) und 3.500 kWh eingespeist (rund 0,079 €/kWh, also 277 €). Macht rund 800 € pro Jahr. Bei 11.000 € Investition liegt die Amortisation bei etwa 13 bis 14 Jahren, bei einer erwarteten Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren und Leistungsgarantien über 25 Jahre.

Welcher Speicher passt zu 5 kWp?

Die Faustregel lautet: 1 kWh nutzbare Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresertrag. Bei einer 5 kW Solaranlage sind das rund 5 kWh. Damit steigt der Eigenverbrauchsanteil von etwa 30 auf 60 bis 70 Prozent.

SpeichergrößeEigenverbrauchsanteilBewertung bei 5 kWp
ohne Speicherca. 30 %Basis, günstigste Variante
3 kWhca. 50 %knapp bemessen, aber wirtschaftlich
5 kWhca. 65 %der Optimalpunkt
10 kWhca. 72 %füllt sich im Winter kaum, längere Amortisation
20 kWhca. 75 %bei 5 kWp klar überdimensioniert

Der Sprung von 5 auf 10 kWh bringt nur noch 7 Prozentpunkte mehr Eigenverbrauch, kostet aber nahezu das Doppelte. Genau hier liegt die wirtschaftliche Grenze. Wer über größere Kapazitäten nachdenkt, findet die Zahlen im Ratgeber zum Stromspeicher mit 20 kWh.

Hinweis: Wir nennen bewusst keine Modellnummern und keine Preise. Welche Modulzahl auf Ihr Dach passt, ergibt sich erst aus Aufmaß, Statik und Verschattungsanalyse.

Komponenten: Module, Wechselrichter, Montage

Module

Monokristalline Halbzellenmodule mit 430 bis 450 Wp sind der aktuelle Standard. Achten Sie auf den Modulwirkungsgrad (gute Werte liegen bei 21 bis 23 Prozent), den Temperaturkoeffizienten (je näher an minus 0,30 %/K, desto besser bei Hitze) und auf die Leistungsgarantie: Üblich sind 87 bis 90 Prozent Restleistung nach 25 Jahren.

Wechselrichter

Der Wechselrichter wird bei 5 kWp typischerweise mit 4,5 bis 5 kW ausgelegt, also leicht unter der Modulleistung. Diese Unterdimensionierung ist gewollt, weil die Nennleistung ohnehin nur an wenigen Stunden im Jahr erreicht wird. Ein Hybrid-Wechselrichter mit Batterieeingang kostet 200 bis 500 € mehr, spart Ihnen aber bei einer späteren Speichernachrüstung ein komplettes Gerät.

Montage und Anschluss

Dachdurchdringung, Blitzschutz, Potenzialausgleich, DC-Freischaltung und der Anschluss an den Zählerschrank gehören zwingend in die Hand eines Elektrofachbetriebs. Eine Aufdachanlage ist im Gegensatz zum Balkonkraftwerk keine Steckerlösung und wird beim Netzbetreiber angemeldet und von ihm freigegeben.

Anmeldung, Steuer und Einspeisevergütung

  • Marktstammdatenregister: Registrierung innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme, Pflicht für jede Anlage.
  • Netzbetreiber: Anmeldung vor Baubeginn, Inbetriebnahmeprotokoll durch den Elektrofachbetrieb.
  • Umsatzsteuer: 0 Prozent auf Lieferung und Montage bei Wohngebäuden, gilt für Anlagen bis 30 kWp.
  • Einkommensteuer: Einspeiseerlöse aus Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern sind steuerfrei.
  • Einspeisevergütung: für Volleinspeisung und Überschusseinspeisung unterschiedlich, bei Überschusseinspeisung derzeit im Bereich von rund 7 bis 8 Cent je kWh, mit halbjährlicher Degression.

Typische Planungsfehler

1. Dach nicht voll belegen

Wer aus Kostengründen nur die halbe Südfläche belegt, spart einige hundert Euro an Modulen, zahlt Gerüst, Anfahrt, Wechselrichter und Anmeldung aber trotzdem voll. Der Preis je kWp steigt dadurch deutlich. Belegen Sie das Dach so weit, wie Statik und Fläche es hergeben.

2. Verschattung unterschätzen

Ein einzelner Schornstein kann den Ertrag eines ganzen Strings um 20 bis 30 Prozent drücken. Prüfen Sie den Schattenwurf über den Tages- und Jahresverlauf, nicht nur zur Mittagszeit im Sommer.

3. Speicher zu groß kaufen

Ein 15-kWh-Speicher an einer 5 kW Solaranlage wird von November bis Februar nie voll. Die kalendarische Alterung läuft trotzdem. Halten Sie sich an die Faustregel von 1 kWh je 1.000 kWh Jahresertrag.

4. Zu klein planen trotz Wärmepumpe

Wenn eine Wärmepumpe geplant ist, verdoppelt sich der Strombedarf. Dann ist eine 5 kW Solaranlage zu klein, und Sie brauchen 10 kWp oder mehr. Die Zusammenhänge erklären wir im Ratgeber zur 12 kW Wärmepumpe.

Vorteile und Nachteile

✓ Vorteile

  • Deckt den Haushaltsstrom einer vierköpfigen Familie rechnerisch vollständig ab
  • Passt mit 25 bis 30 m² auf nahezu jedes Satteldach
  • 0 Prozent Umsatzsteuer und steuerfreie Einspeiseerlöse bis 30 kWp
  • Amortisation in 13 bis 14 Jahren bei 25 bis 30 Jahren Lebensdauer
  • Mit Hybrid-Wechselrichter jederzeit um einen Speicher erweiterbar

✕ Nachteile

  • Ohne Speicher liegt der Eigenverbrauch nur bei rund 30 Prozent
  • Für Haushalte mit Wärmepumpe oder Wallbox meist zu klein dimensioniert
  • Der Preis je kWp ist höher als bei 10 kWp, weil die Fixkosten gleich bleiben
  • Verschattung durch Schornstein oder Gaube kann ganze Strings ausbremsen
  • Einspeisevergütung von rund 7 bis 8 Cent macht die Volleinspeisung unattraktiv

Fazit

🏆 Empfehlenswert

5 kW Solaranlage: die richtige Größe ohne Wärmepumpe

4.2/ 5

Mit rund 5.000 kWh Jahresertrag deckt eine Anlage mit 5 kWp den Bedarf eines Vier-Personen-Haushalts ohne Wärmepumpe und ohne Elektroauto. Sie braucht 25 bis 30 m² Dachfläche und kostet schlüsselfertig 8.500 bis 13.000 €.

Prüfen Sie zuerst Ihren Jahresverbrauch, dann die nutzbare Dachfläche und erst zuletzt die Anlagengröße. Wenn eine Wärmepumpe oder eine Wallbox absehbar ist, planen Sie gleich größer: Nachträglich Module zu ergänzen ist deutlich teurer als sie von Anfang an mitzuverlegen.

Weiterführende Links und Quellen

Häufige Fragen

Wie viel Strom liefert eine 5 kw solaranlage im Jahr?

In Deutschland rechnen Sie mit 950 bis 1.100 kWh je kWp und Jahr. Eine 5 kW Solaranlage liefert damit rund 4.750 bis 5.500 kWh pro Jahr. Im sonnenreichen Süden mit optimaler Südausrichtung und 30 Grad Neigung sind bis zu 5.500 kWh realistisch, in Norddeutschland mit Ost-West-Belegung eher 4.300 bis 4.700 kWh.

Wie viel Dachfläche braucht eine Anlage mit 5 kWp?

Etwa 25 bis 30 m². Moderne Module liefern 430 bis 450 Wp auf einer Fläche von rund 2 m². Für 5 kWp brauchen Sie also 11 bis 12 Module. Auf einem Satteldach mit 60 m² Südfläche ist das problemlos unterzubringen, auch mit den nötigen Abständen zu First, Traufe und Ortgang.

Reicht eine 3 kw solaranlage für einen Haushalt?

Eine 3 kW Solaranlage liefert rund 2.850 bis 3.300 kWh im Jahr und deckt damit den Bedarf eines Zwei-Personen-Haushalts mit etwa 2.500 bis 3.000 kWh. Ohne Speicher nutzen Sie davon aber nur rund 30 Prozent selbst. Für Familien oder Haushalte mit Wärmepumpe ist die Größe zu klein.

Was kostet eine 5 kw solaranlage schlüsselfertig?

Rechnen Sie mit 8.500 bis 13.000 € inklusive Modulen, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Montage, Elektroanschluss und Anmeldung. Das entspricht 1.700 bis 2.600 € je kWp. Ein Speicher mit 5 kWh kommt mit 3.500 bis 5.500 € dazu. Die Umsatzsteuer auf Kauf und Montage liegt für Wohngebäude bei 0 Prozent.

Wann lohnt sich eine 10 kW oder 15 kW Solaranlage statt 5 kW?

Sobald eine Wärmepumpe oder eine Wallbox im Haus ist. Eine Wärmepumpe zieht 4.000 bis 6.000 kWh im Jahr, ein Elektroauto mit 15.000 km Fahrleistung rund 2.700 kWh. Dann verdoppelt sich der Bedarf, und eine Solaranlage 15 kW oder zumindest 10 kWp ist die passende Antwort. Der Preis je kWp sinkt zudem mit der Anlagengröße.

Lohnt sich eine 30 kw solaranlage für ein Wohnhaus?

Für ein Einfamilienhaus nein, für Mehrfamilienhäuser, Landwirtschaft und Gewerbe ja. Eine Solaranlage 30 kW liefert rund 28.000 bis 33.000 kWh im Jahr. Bis genau 30 kWp gelten die vereinfachten steuerlichen Regeln, oberhalb dieser Grenze wird die Anlage einkommensteuerlich wieder relevant. Deshalb enden viele Auslegungen bewusst knapp unter 30 kWp.

Wie groß muss der Speicher bei 5 kWp sein?

Als Faustregel gilt 1 kWh nutzbare Kapazität je 1.000 kWh Jahresertrag, bei einer 5 kW Solaranlage also etwa 5 kWh. Damit steigt der Eigenverbrauchsanteil von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent. Größere Speicher füllen sich im Winter kaum noch und verlängern die Amortisation.

Ist eine 2 kw solaranlage sinnvoll?

Eine 2 kW Solaranlage liefert rund 1.900 bis 2.200 kWh im Jahr. Sie ist eine Option für sehr kleine Haushalte oder Gartenhäuser, doch der Preis je kWp fällt deutlich schlechter aus als bei größeren Anlagen, weil Wechselrichter, Gerüst und Montage fast dieselben Fixkosten verursachen. Prüfen Sie in dieser Größenordnung ernsthaft ein Balkonkraftwerk als Alternative.

Was ist der Unterschied zwischen 4 kW und 6 kW Solaranlage?

Eine 4 kW Solaranlage liefert rund 3.800 bis 4.400 kWh, eine 6 kW Solaranlage rund 5.700 bis 6.600 kWh. Der Unterschied sind zwei bis vier Module und rund 8 bis 10 m² Dachfläche. Weil Wechselrichter und Montage in beiden Fällen ähnlich viel kosten, sinkt der Preis je kWp mit der größeren Anlage. Belegen Sie im Zweifel das Dach lieber voller.

Redaktion WattRatgeber Kaufberatung Haus-Energie

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